Männerriege-Sommerplausch 13. Juli 2018

Woran liegt es wohl, dass sich am zweiten Freitag im Juli so viele Mitglieder der Männerriege mit Ihren Frauen / Partnerinnen beim Sammelplatz Kaffeehütte einfinden? Sind es der schöne Sommerabend, die Organisatoren Alpnachstad / Grund /  Neugrund oder die Aussicht, ohne anspruchsvolle Spiele den Abend verbringen zu dürfen?

 

Zügig, kurz nach 18.30 Uhr, setzt sich die gut gelaunte Schar, vorbei an der Molkerei Flüeler, auf ausgemähtem Weg in Richtung Kleinmatt und Alpnachstad in Bewegung. Haben die Mitarbeiter des Werkunterhalts der Gemeinde Alpnach extra für uns den sonst nicht erkennbaren Wanderweg ausgemäht? Es ist zu hoffen, dass diese wichtige Wegverbindung zukünftig immer so unterhalten wird.

 

In Alpnachstad empfängt uns unser Mitglied Osi Odermatt zu einer Führung durch den Flecken Alpnachstad am schönen Alpnachersee. Was gibt es da nicht alles zu erfahren über Menschen, Geschichte und Bauten. Zum einen ist es das älteste Haus von Alpnachstad, ein Holzhaus an der Chälengasse aus dem 16. Jahrhundert, dann die Kapelle St. Josef, eingeweiht im Jahre 1708, auf der linken Seite der Brünigstrasse ein kleines Haus, welches vermutlich durch den Architekten Jaques Gros entworfen wurde sowie die Seilerei Fischer und etliche weitere geschützte Objekte. In den meisten Häusern entlang der Brünigstrasse gab es in der Blütezeit Verkaufsläden oder es wurden Handwerke betrieben. Rund um den neu gestalteten Platz bei der Pilatus Bahn sind das renovierte Majorenhaus, die Pilatus-Bahn Talstation, der Bahnhof und das Chalet zu beachten. Man kann sich gut vorstellen, dass in der Zeit vor dem Bau der Lopperstrasse im Jahre 1850 auf diesem Platz (er diente als Umschlagplatz zwischen Schiffen und Pferdetransporten) ein sehr reger Betrieb herrschte. Es darf sicher festgestellt werden, dass Alpnachstad durch den neu gestalteten Platz, die verschiedenen renovierten und neuen Häuser und Bauten in den letzten Jahren eine grosse Aufwertung erfahren hat. Personen, wie der legendäre Mayor Melchior Britschgi, der Architekt Jacques Gros (welcher auch das Hotel Dolder in Zürich gebaut hat) und der ortsansässige Baumeister Venzago, haben seinerzeit in Alpnachstad den Grundstein für viele Kulturobjekte gelegt.

 

Der letzte Teil des Weges führt uns zum Clubhaus Penalty des FC Alpnach. Dort erwarten uns Stefi Peter und Marco Odermatt mit ihrer Crew zu einem feinen Nachtessen. Mit zwei Spanferkel, dem Gratin, vielen Salaten, einem guten Tropfen Wein und anschliessend mit Kaffee und Kuchen, werden die fünfzig Teilnehmer verwöhnt.

 

Ein schöner Abend mit interessanten Informationen über Alpnachstad, einem feinen Essen und guter Kameradschaft geht gegen Mitternacht zu Ende. Ein grosser Dank geht an die Organisatoren von Alpnachstad / Grund /Neugrund mit Ihren Frauen.

Max Gasser


Minigolf-Plauschturnier 6. Juli 2018 im Seefeld Sarnen

Wenn es in der Halle langsam zu heiss wird und die Sommerferien vor der Türe stehen, ist das traditionelle Sommerprogramm angesagt. Gestartet wird mit einer lockeren Minigolfparty. Dieses Jahr trafen sich 16 Kameraden auf dem Sarner Seefeld. Petrus hatte rechtzeitig ein Einsehen, so dass bei trockener Witterung zum Minigolfspiel gestartet werden konnte. Obwohl sich einige von uns ausserordentlich bemühten, den Parcours mit möglichst wenig Fehlschlägen zu absolvieren, war Bruno Amstutz einmal mehr nicht zu schlagen.

 

Aber nichts desto trotz: Spiel und Spass hatten alle und freuten sich nun auf den zweiten Teil des Abends. Dieser fand im Restaurant Baumgarten in Alpnach auf der Gartentertasse statt. Hier wurden alle mit verschiedenen feinen Pizzas aus dem Holzofen verwöhnt. Die beiden Organisatoren Urs Hollenstein und Beat Schlegel durften anschliessend den verdienten Dank mit einem kräftigen Applaus entgegennehmen.

Kurt Fallegger


Boccia-Abend 16. Februar 2018

Punkt 18.15 Uhr trafen sich am Bahnhof Alpnach vierzehn wohlgelaunte Männerriegler, um mit der Zentralbahn die Reise ins Bocciodromo auf der Luzerner Allmend anzutreten. So entflohen wir dem kaltgrauen Winterwetter, um uns einen Abend lang südlichem Flair hinzugeben.

 

Unter der wie immer fachkundigen Leitung der beiden versierten Boccia-Instruktoren Max und Kurt (alias Läberli) wurden wir in die erstaunlich komplizierten Regeln des Bocciaspiels eingeführt: Was pallino, nulla, punto, volo und bersaglia bedeuten, galt es nicht nur zu lernen, sondern – im Falle von punto und volo – im entscheidenden Moment auch umzusetzen. Dass eine bereits gespielte Kugel nicht mehr als 70 cm weggestossen werden darf und in welchem Fall was passiert, wenn sie es trotzdem tut, musste erst einmal durchschaut werden.

 

Als dann theoretisch alles klar war, war der Geist zwar willig, aber die Kugel trotzdem ab und zu schwach: Sie rollte durchaus nicht immer dorthin, wo sie eigentlich hin sollte. Allerdings steigerten sich die Teams im Laufe des Abends und lieferten sich heissumkämpfte Spiele. Wobei die am Schluss wohlverdienten Sieger heimliche Talente aufblitzen liessen, die selbst Max und Läberli staunen liessen.

 

Neben der Bahn wurde uns ein reichhaltiger Apéro serviert, sodass neben dem Bocciaspiel auch unsere Gaumen und die Gemütlichkeit nicht zu kurz kamen. Alles in allem einmal mehr ein gelungener Abend, von Kassier Beat Schlegel hervorragend organisiert. Herzlichen Dank!

Martin Führer

Gemütlichkeit beim grosszügigen Apéro

 

Unser herausragendes Boccia-Siegerteam