44. Familienabend & 60 Jahre Männerriege Alpnach

Am Freitag, 26. Oktober 2018, sind wir Männerriegler mit unseren Frauen/Partnerinnen zum traditionellen 44. Familienabend im Restaurant Schlüssel eingeladen. Gleichzeitig feiern wir dieses Jahr den stolzen Geburtstag „60 Jahre Männerriege Alpnach“. Annähernd 60 Personen leisten der Einladung des Vorstandes Folge. Schon beim Eintritt in den Ess-Saal werden wir durch eine Clownin herzlich begrüsst. Ohne den Kleber mit der Zahl 60 ist der Zutritt in den Saal nicht gestattet. Der traditionelle Apéro mit Wein, Mineral und Käse, gespendet von unseren Kameraden mit bestimmtem Geburtstag, Niklaus Bleiker, Theo Gasser und Kobi Wallimann, umrahmt von den Klängen unseres Musikus Cheri Degelo, tragen zum guten Start des Familienabends bei.

 

Nachdem alle an herbstlich dekorierten Tischen Platz genommen haben, begrüsst uns unser Präsident Peter Zimmermann zum Familienabend. Anschliessend überreicht die Clownin unserem Vorturner Christian ein gutes Shampoo, damit die turnenden Männer zukünftig wohlriechend die Turnhalle verlassen können. Nach dem ersten Gang mit einem liebevoll angerichteten Salat sehen wir uns den ersten Teil des Rückblicks der Geschichte der Männerriege an. Schöne Erinnerungen an viele sportliche Höhepunkte und kameradschaftliche Anlässe lassen eine grosse Vergangenheit der Riege erahnen. Vor allem aber die Männer der ersten Stunden unserer Riege, welche leider nicht mehr unter uns sind, wecken unser grosses Interesse und Anerkennung. 

 

Anschliessend an den Hauptgang mit einem Schweinsfilet und vielen Beilagen, steht noch der zweite Teil des Rückblicks mit aktuellen Bildern auf dem Programm. Nach dem Dessert spielt unser Unterhalter Cheri zum Tanze auf. Das Bedürfnis zum Reden und Erzählen scheint aber eher grösser zu sein als sich auf dem Parkett zu bewegen. Bewegen kann man sich dann wieder in der  Turnhalle!?!? Etwa ab 24.30 Uhr lichten sich die Reihen zur Erleichterungh des Wirtes, da er am kommenden Tag einige Anlässe zu bewältigen habe. Dem Vorstand, den Apéro-Spendern, der Schlüssel-Crew und dem Musikus Cheri gebührt ein grosses Dankeschön!

M.G.


Vereinsausflug 25./26. August 2018

Auf zwei Busse verteilt, reiste am Samstagmorgen eine gutgelaunte Männerriegen-Schar Richtung Ostschweiz. Nach dem obligaten Kaffeehalt am Walensee ging die Fahrt weiter via Rheintal auf die Nordseite der Churfirsten zum Voralpsee. Bei verhangenem Himmel, aber angenehmem Wanderwetter, umrundeten wir den nicht mehr ganz vollen See. Im Berggasthaus Voralp wurde der erste Hunger gestillt.

 

Für das Nachmittagsprogramm ging die Fahrt wieder runter ins Rheintal zum Greifvogelpark in Buchs. Lucien Nigg, ein ehemaliger Kaminfägermeister und Berufskollege unseres Reiseleiters Urs, hat auf rund 10‘000 m2 einen imposanten Park aufgebaut. In den Gehegen konnten wir von Falken, Kauzen, Geiern, Milanen bis Adler unzählige Greifvögel bestaunen. Aufgrund des kühlen Wetters und des einsetzenden Regens konnte die geplante Flugshow leider nicht stattfinden. Als Ersatz präsentierten uns dann Lucien und Zora Nigg verschiedene Greifvögel. Unter dem schützenden Vordach konnten wir Auge in Auge und ohne Gitter dazwischen einem Falken, Rotmilan und Weisskopfseeadler gegenüber stehen. Dies beeindruckte selbst gestandene Männerriegler.

 

Nach kurzer Fahrt zum Hotel Schäfli in Gams konnten wir unsere Zimmer beziehen und kurz darauf zum Apéro übergehen. Und noch vor dem Abendessen konnten es die Einen nicht lassen die Jasskarten zu schwingen. Nach dem feinen Abendschmaus ging es bei den Einen natürlich sofort wieder mit Jassen weiter, während die Anderen bei kameradschaftlichen Gesprächen und dem einen oder anderen Schlummerbecher den Abend ausklingen liessen.

 

Anderntags wurde das reichhaltige Frühstücksbuffet rege genutzt, stand doch wieder ein „Wandertag“ vor uns. Vorerst ging es aber mit der weltweit ersten Bergbahn, welche energetisch unabhängig und umweltneutral betrieben wird, über 1250 Höhenmeter von Frümsen zum Stauberngrat. Mit der Solaranlage wird nicht nur die Bahn betrieben, sondern auch das Beggasthaus Staubern mit Strom versorgt. Oben angekommen musste natürlich das Gasthaus (mit dem bekannten Briefkasten an der Felswand) noch von innen betrachtet werden. Dass man nach einem Frühstücksbuffet und nach kurzer Bus- und Bahnfahrt schon wieder einen Kaffee braucht, konnte unser Oberturner allerdings nicht verstehen.

 

Da aber nach dem Kaffee die meisten Nebelschwaden verschwunden waren, öffnete sich dafür der Blick ins Rheintal und Appenzellerland schon bei Wanderbeginn. In Grüppchen wurde die aussichtsreiche Gratwanderung von der Staubern zum Hohen Kasten genossen. Nach individueller Verpflegung, organisiertem Jassen und bestaunen der grandiosen Rundsicht wurden wir zum Aufbruch ermahnt. Die Seilbahn führte uns dann sanft nach Brülisau hinunter, wo uns die Busfahrer schon wieder erwarteten. Via Appenzellerland und Kaffeehalt auf dem Ricken trafen wir nach zwei gemütlichen und kameradschaftlichen Tagen wieder in Alpnach ein.

 

Einen herzlichen Dank für die zwei sehr schönen Tage gebührt den Organisatoren und Fahrern, im speziellen Urs, Beat und Benno.

Bruno Amstutz


Männerriege-Sommerplausch 13. Juli 2018

Woran liegt es wohl, dass sich am zweiten Freitag im Juli so viele Mitglieder der Männerriege mit Ihren Frauen / Partnerinnen beim Sammelplatz Kaffeehütte einfinden? Sind es der schöne Sommerabend, die Organisatoren Alpnachstad / Grund /  Neugrund oder die Aussicht, ohne anspruchsvolle Spiele den Abend verbringen zu dürfen?

 

Zügig, kurz nach 18.30 Uhr, setzt sich die gut gelaunte Schar, vorbei an der Molkerei Flüeler, auf ausgemähtem Weg in Richtung Kleinmatt und Alpnachstad in Bewegung. Haben die Mitarbeiter des Werkunterhalts der Gemeinde Alpnach extra für uns den sonst nicht erkennbaren Wanderweg ausgemäht? Es ist zu hoffen, dass diese wichtige Wegverbindung zukünftig immer so unterhalten wird.

 

In Alpnachstad empfängt uns unser Mitglied Osi Odermatt zu einer Führung durch den Flecken Alpnachstad am schönen Alpnachersee. Was gibt es da nicht alles zu erfahren über Menschen, Geschichte und Bauten. Zum einen ist es das älteste Haus von Alpnachstad, ein Holzhaus an der Chälengasse aus dem 16. Jahrhundert, dann die Kapelle St. Josef, eingeweiht im Jahre 1708, auf der linken Seite der Brünigstrasse ein kleines Haus, welches vermutlich durch den Architekten Jaques Gros entworfen wurde sowie die Seilerei Fischer und etliche weitere geschützte Objekte. In den meisten Häusern entlang der Brünigstrasse gab es in der Blütezeit Verkaufsläden oder es wurden Handwerke betrieben. Rund um den neu gestalteten Platz bei der Pilatus Bahn sind das renovierte Majorenhaus, die Pilatus-Bahn Talstation, der Bahnhof und das Chalet zu beachten. Man kann sich gut vorstellen, dass in der Zeit vor dem Bau der Lopperstrasse im Jahre 1850 auf diesem Platz (er diente als Umschlagplatz zwischen Schiffen und Pferdetransporten) ein sehr reger Betrieb herrschte. Es darf sicher festgestellt werden, dass Alpnachstad durch den neu gestalteten Platz, die verschiedenen renovierten und neuen Häuser und Bauten in den letzten Jahren eine grosse Aufwertung erfahren hat. Personen, wie der legendäre Mayor Melchior Britschgi, der Architekt Jacques Gros (welcher auch das Hotel Dolder in Zürich gebaut hat) und der ortsansässige Baumeister Venzago, haben seinerzeit in Alpnachstad den Grundstein für viele Kulturobjekte gelegt.

 

Der letzte Teil des Weges führt uns zum Clubhaus Penalty des FC Alpnach. Dort erwarten uns Stefi Peter und Marco Odermatt mit ihrer Crew zu einem feinen Nachtessen. Mit zwei Spanferkel, dem Gratin, vielen Salaten, einem guten Tropfen Wein und anschliessend mit Kaffee und Kuchen, werden die fünfzig Teilnehmer verwöhnt.

 

Ein schöner Abend mit interessanten Informationen über Alpnachstad, einem feinen Essen und guter Kameradschaft geht gegen Mitternacht zu Ende. Ein grosser Dank geht an die Organisatoren von Alpnachstad / Grund /Neugrund mit Ihren Frauen.

Max Gasser


Minigolf-Plauschturnier 6. Juli 2018 im Seefeld Sarnen

Wenn es in der Halle langsam zu heiss wird und die Sommerferien vor der Türe stehen, ist das traditionelle Sommerprogramm angesagt. Gestartet wird mit einer lockeren Minigolfparty. Dieses Jahr trafen sich 16 Kameraden auf dem Sarner Seefeld. Petrus hatte rechtzeitig ein Einsehen, so dass bei trockener Witterung zum Minigolfspiel gestartet werden konnte. Obwohl sich einige von uns ausserordentlich bemühten, den Parcours mit möglichst wenig Fehlschlägen zu absolvieren, war Bruno Amstutz einmal mehr nicht zu schlagen.

 

Aber nichts desto trotz: Spiel und Spass hatten alle und freuten sich nun auf den zweiten Teil des Abends. Dieser fand im Restaurant Baumgarten in Alpnach auf der Gartentertasse statt. Hier wurden alle mit verschiedenen feinen Pizzas aus dem Holzofen verwöhnt. Die beiden Organisatoren Urs Hollenstein und Beat Schlegel durften anschliessend den verdienten Dank mit einem kräftigen Applaus entgegennehmen.

Kurt Fallegger


Boccia-Abend 16. Februar 2018

Punkt 18.15 Uhr trafen sich am Bahnhof Alpnach vierzehn wohlgelaunte Männerriegler, um mit der Zentralbahn die Reise ins Bocciodromo auf der Luzerner Allmend anzutreten. So entflohen wir dem kaltgrauen Winterwetter, um uns einen Abend lang südlichem Flair hinzugeben.

 

Unter der wie immer fachkundigen Leitung der beiden versierten Boccia-Instruktoren Max und Kurt (alias Läberli) wurden wir in die erstaunlich komplizierten Regeln des Bocciaspiels eingeführt: Was pallino, nulla, punto, volo und bersaglia bedeuten, galt es nicht nur zu lernen, sondern – im Falle von punto und volo – im entscheidenden Moment auch umzusetzen. Dass eine bereits gespielte Kugel nicht mehr als 70 cm weggestossen werden darf und in welchem Fall was passiert, wenn sie es trotzdem tut, musste erst einmal durchschaut werden.

 

Als dann theoretisch alles klar war, war der Geist zwar willig, aber die Kugel trotzdem ab und zu schwach: Sie rollte durchaus nicht immer dorthin, wo sie eigentlich hin sollte. Allerdings steigerten sich die Teams im Laufe des Abends und lieferten sich heissumkämpfte Spiele. Wobei die am Schluss wohlverdienten Sieger heimliche Talente aufblitzen liessen, die selbst Max und Läberli staunen liessen.

 

Neben der Bahn wurde uns ein reichhaltiger Apéro serviert, sodass neben dem Bocciaspiel auch unsere Gaumen und die Gemütlichkeit nicht zu kurz kamen. Alles in allem einmal mehr ein gelungener Abend, von Kassier Beat Schlegel hervorragend organisiert. Herzlichen Dank!

Martin Führer

Gemütlichkeit beim grosszügigen Apéro

 

Unser herausragendes Boccia-Siegerteam