Männerriege Alpnach

Männerriegenausflug nach Blumberg 24. & 25. August 2019

Bei stahlblauem Himmel versammelten sich – trotz ESAF in Zug – nicht weniger als 24 Männerriegler auf dem Schulhausplatz, um den traditionellen jährlichen Ausflug in Angriff zu nehmen. Nachdem das Gepäck (und die durchtrainierten Männer) in zwei Kleinbussen verstaut waren, wurde die Fahrt in den Südschwarzwald unter die Räder genommen. Der guten Laune in den Bussen konnte auch die Tatsache nichts anhaben, dass bereits ennet dem Lopper statt des blauen Himmels eine Nebeldecke hing, welche uns bis in die Nachmittagsstunden begleitete.

 

Nach einem bestens organisierten Kaffeehalt kurz nach der Grenze, bei dem uns nur die für uns überraschend günstigen Preise irritierten, wurde der Bahnhof Weizen angesteuert. Mit der «Sauschwänzlebahn», einem Dampfzug mit historischen Wagen, erreichten wir nach rund einer Stunde Fahrt das Städtchen Blumberg. Diese Bahnstrecke wurde ursprünglich für militärische Zwecke vor dem 1. Weltkrieg gebaut und ist heute eine gut besuchte Touristenattraktion.

Nach dem Umstieg wieder in unsere Busse erreichten wir anschliessend nach wenigen Fahrminuten den Ortsteil Riedböhringen, wo wir den Mittagshalt einschalteten und uns im Gasthaus Kranz verpflegten. Auch hier wurden wir von den wohltuend günstigen (Wein-)preisen überrascht und an gewissen Tischen wurde auch noch die einheimische Schnapsspezialität «Zibärtle» verkostet.

 

Pünktlich um 15 Uhr startete auf den Dorfplatz eine ganz spezielle Stadtführung. Obwohl diese einiges länger als geplant dauerte, wurde keinem von uns Männerrieglern langweilig. An zahlreichen Stationen erzählte uns die Führerin «Schinderbärbele» spannende Begebenheiten und Anekdoten aus längst vergangenen Zeiten. Für uns überraschend waren einerseits die nachvollziehbaren Hinweise auf heute noch gängige Sprichwörter und andererseits, dass fast alle historischen Bauten in diesem Städtchen zwischenzeitlich so erneuert und umgebaut wurden, dass keine alte Bausubstanz mehr sichtbar ist. Da machen wir es mit dem Dankmalschutz in der Schweiz schon etwas anders…. Nach so viel Historie mundete anschliessend allen ein grosses Bier hervorragend.

 

Nach einer kurzen Fahrt wurde nachher der Gasthof Lindenbuck in Bonndorf erreicht. In diesem wunderschön renovierten Haus, welches wir – inkl. Restaurant – exklusiv für uns nutzen konnten, wurden die Zimmer bezogen. Der durch die Verantwortlichen im Voraus festgelegten Zimmereinteilung wurde nicht opponiert und deshalb trafen wir uns schon bald nachher auf der herrlich gelegenen Terrasse wieder. Bei einer traumhaften Spätsommerstimmung genossen wir einen ausführlichen Apéro mit einheimischem Weiss- und Rosewein sowie Köstlichkeiten aus der benachbarten Fleischmanufaktur. Auch das anschliessende 3-Gang-Menü mundete allen köstlich und war mehr als ausreichend. Anschliessend wurden an nicht weniger als drei Tischen die Jasskarten ausgepackt und rege gebraucht, während an den anderen Tischen einfach ohne Karten weiter «plagiiert» wurde. So gegen oder nach Mitternacht lichteten sich die Reihen allmählich; schliesslich mussten ja die schönen Zimmer auch genutzt werden.

Bei wunderbarem Sonnenschein und nach einem köstlichen, reichhaltigen Frühstück verschoben wir uns pünktlich um 9 Uhr zur Schattenmühle. Knapp die Hälfte der Teilnehmer nahm von dort aus den gut 4-stündigen Marsch durch die Wutachschlucht unter die Füsse, während die andere Hälfte an den geplanten Zielpunkt Schattenmühle fuhr und sich dort mit kleineren Spaziergängen die Zeit bis zur Ankunft der «Läufer» vertrieb. Die Wanderung durch die wildromantische, unberührte Natur der Wutachschlucht war ausserordentlich eindrücklich. Während am Samstag noch ziemlich regelmässig der Stand des ESAF abgefragt wurde, verschoben sich bei der Wanderung die Prioritäten schnell. Dieses Naturereignis musste man einfach nur auf sich einwirken lassen und geniessen. Ebenso natürlich auch die im Rucksack mitgebrachten Köstlichkeiten für den Znüni- und Mittagshalt. Ein Turnkamerad konnte das beim Znünihalt allerdings etwas weniger geniessen: Er verwechselte beim Rucksackpacken zu Hause zwei Tupperwaregefässe und packte dann anstelle der geschnittenen Fruchtstücke die Alpenbutter ein… Er ist trotzdem nicht verhungert.

Dank des angeschlagenen, hohen Wandertempos wurde die Schattenmühle früher als geplant erreicht und so konnte die Rückfahrt – selbstverständlich nach einem wohlverdienten Bier – eine halbe Stunde vorverschoben werden. Dadurch waren wir auch bereits früher als geplant wieder in Alpnach zurück, was es den zahlreichen Schwing-Interessierten ermöglichte, den Schlussgang des ESAF bereits wieder zu Hause anschauen zu können.

Abschliessend gebührt unseren beiden versierten Chauffeuren Benno und Beat ein grosses Dankeschön; ihr habt das super gemacht. Aber auch den Organisatoren dieses bestens vorbereiteten, spannenden Ausflugs ein grosses Dankeschön von uns allen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

Niklaus Bleiker


Sommerplausch im Schoried 12. Juli 2019

Der traditionelle Sommeranlass der Männerriege, organisiert von den Schoriederkameraden war wiederum ein voller Erfolg. Die «Städer» haben es letztes Jahr mit einer einfachen Variante vorgemacht und freuten sich über die grosse Anzahl Teilnehmer. Mit viel Spannung erwarteten die Schorieder-Organisatoren die Teilnehmer am Freitag, 12.Juli um 19.00 Uhr bei Huber’s Wystübli im Schoried.

 

Anstelle eines Apéros wurde jedoch zu einem kurzen Spaziergang ins Areal der ehemaligen Sägerei Bucher, zur Wohnüberbauung Sagimatte, gestartet. Auf diesem Areal entstehen gegenwärtig spezielle Wohnhäuser, vorwiegend aus Holz. Im Untergeschoss eines fast fertiggestellten Hauses erwartete Riegenkamerad und Seniorchef  Walti Küng von der Holzbau Küng AG die Männerriegler und ihre Partnerinnen.  In einem interessanten Kurzvortrag zeigte er die Vorteile des nach dem «System-holzpur» erstellten Hauses auf: z.B. grosse Wärmespeicherfähigkeit, angenehmes und ausgeglichenes Klima im Haus, Energieersparnis im Winter. Ein Rundgang bis zum Dachstock zeigte die Vielseitigkeit der Wohnungen und die Anwendungen in Holz.

 

Nach dieser äusserst interessanten Besichtigung traf man sich nach einem weiteren kurzen Fussmarsch bei der Baracke 6 an der grossen Schliere. Mit einem ausgiebigen Apéro im Freien und dem anschliessend mit Spannung erwarteten Nachtessen gings zum gemütlichen Teil. Einmal mehr trafen Bärti und Gaby Peter mit ihrem Salatbuffet, dem feinen Risotto und den Grilladen voll ins Schwarze. Auch das Dessertbüffet, aus der «Konditorei» der Schoriederfrauen erhielt Lob und Dank.

 

Die über 50 Teilnehmer genossen den Abend und waren voll des Lobes über die Organisation. Der Sommerplausch hat sich verändert (altersmässig!) und die grosse Teilnehmerzahl zeigt, dass dem gesellschaftlichen Treffen ebenfalls ein beachtenswerter Stellenwert zukommt.

Kurt Fallegger

Herzlichen Dank für die tolle Organisation des Sommerplauschs im Schoried
Herzlichen Dank für die tolle Organisation des Sommerplauschs im Schoried

Minigolf-Plauschtournier im Seefeld Sarnen 5. Juli 2019

Am letzten Freitag vor den Sommerferien trafen sich an die zwanzig Männerriegler hochmotiviert und voller Elan zum Minigolfturnier in Sarnen. Jeder von ihnen wollte es wissen und der Kampfgeist war deutlich spürbar. Die Wetterbedingungen waren ausgezeichnet, die Sonne schien, die Temperatur war angenehm. Und niemand konnte im Nachhinein behaupten, der Wind wäre schuld gewesen, wenn ein Ball nur knapp am Loch vorbei ging.

 

Es wurden kleine Gruppen gebildet und sogleich ohne Umschweife ins Rennen geschickt. Es wurde gelacht und alle hatten viel Spass am Spiel. Gelegentlich war auch mal ein «Gopfried Stutz» zu vernehmen, was jedoch dafür sprach, dass alle hochkonzentriert bei der Sache waren.

 

In Erinnerung bleibt der legendäre Abschlag vom Männerriegenkassier Beat Schlegel an einer der berüchtigten Bahnen. Wobei der Ball, obwohl gekonnt geschlagen, unglücklich abprallte und mit voller Wucht durch die Hecke ging. Nur dank der Adleraugen des Vizepräsidenten wurde der Golfball auf der anderen Strassenseite gesichtet und das Spiel konnte fortgesetzt werden.

Nachdem alle Gruppen den Parcours erfolgreich absolviert hatten, folgte ein gemütliches Zusammensitzen beim Bier auf der Terrasse der Minigolfanlage. Die gewissenhafte Auszählung der Punkte ergab folgende Rangvergabe:

1. Ruedi Niederberger
1. Ruedi Niederberger
2. Hermi Abächerli
2. Hermi Abächerli
3. Markus Bächler
3. Markus Bächler

Herzliche Gratulation an die Gewinner!

 

Anschliessend ging es mit dem Auto oder Fahrrad wieder zurück nach Alpnach, wo wir draussen an einem langen Tisch den Pizzaplausch im Restaurant Baumgarten zusammen geniessen konnten. Es wurde noch bis in die späten Abendstunden geklönt und alle wichtigen Themen besprochen. Es hat sehr viel Spass gemacht. Herzlichen Dank gebührt den Betreuern und Organisatoren Beat Schlegel und Urs Hollenstein! Alle freuen sich schon auf den nächsten Event.

Mirko Jeker


Boccia-Abend auf der Allmend 8. März 2019

Gegen zwanzig Männnerriegler starteten frohgemut zum Bocciaplausch beim Bahnhof in Alpnach. Im Bocciodromo in Luzern führten uns Remo Gesiot und sein Klubkamerad Ruedi fachkundig in die Kunst dieses Präzisionssportes ein. Gar mancher Männerriegler musste im Umgang mit der 920 Gramm schweren Kugel erfahren, dass sich Theorie und Praxis auch bei dieser Sportart spürbar unterscheiden. An guten Ratschlägen der beiden Profis fehlte es gewiss nicht. Trotzdem waren die Kommentare: „zu lang“, „zu kurz“, „ab in die Büsche“ ihre häufigsten Bemerkungen. Auch die Spieler liessen ab und zu ihren Emotionen freien Lauf. Unschwer war festzustellen, ob der Wurf in Richtung Pallino ge- oder misslang. Freudenschreie wie „Wow“, „bravo“, „ja“, aber auch Frustbekundungen wie „ach“ „Mist“, „nein“, „Sch…..“ folgten der Wurfabgabe.

 

Gut, dass man sich zwischendurch bei einem feinen Tropfen Wein und einer üppigen Fleischplatte abreagieren konnte.

 

Ehrgeizig und mit ausgeklügelter Taktik kämpften die Gruppen während fast drei Stunden gegeneinander, bis das Siegerteam feststand. Souverän und verdient gewannen mit Toni Wolfisberg und Mirko Jeker der älteste und der jüngste Teilnehmer. Herzliche Gratulation! Herrlich und amüsant ist es gewesen. Dank gebührt den Betreuern und dem Organisator, Beat Schlegel. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Theo Gasser


Schneeschuhlaufen Langis 11. Januar 2019

Bei leichtem Schneetreiben trafen sich die Teilnehmer um 18.30 bei der Alpnacher Schulhaustreppe. Beat organisierte die Fahrt nach Langis und holte, generöser Weise, die Verspäteten zu Hause ab. Im Langis trafen sich dann 16 Männerriegler, die sich erwartungsvoll auf eine Schneeschuhwanderung in die herrlich tief verschneite Langiser Bergwelt bereit machten.

 

Christian und Werni betätigten sich als Wanderleiter. Christian, mit den etwas Ambitionierteren und Werni, mit der Gruppe der Gemächlicheren. Um ca. halb acht waren alle bereit, die Schneeschuhe angeschnallt, Stirnlampe montiert und los ging es. (Bevor die Gruppen loswanderten, ermahnte Toni Wolfisberg, Christian, er solle nicht zu weit gehen, sonst müsste man zu lange auf das Fondue warten!)

Christian zog mit seiner Gruppe rechts neben dem Restaurant den tief verschneiten Hang hoch. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg zieht Christian die Spur zwischen locker stehenden Bäumen durch. Wir durchqueren im stetigen Wechsel von kleinen Auf- und Abstiegen zugeschneite Bachläufe und frei liegende Flächen. In der Tiefe erkennen wir Schwendi-Kaltbad. Unser Weg führt weiter durch die verschneite Landschaft bis die Gruppe nach ca. einer Stunde den Lauf der grossen Schliere erreichte. Von da an führte der Weg dem Bach entlang über Schwendi-Kaltbad zurück zum Parkplatz.

Werni mit seiner Gruppe nimmt den Weg der zugeschneiten Strasse zur Andresenhütte und weiter dem oberen Schlierental entlang bis zur Abzweigung, die ins untere Schlierental führt. Hier rechts abzweigend und leicht abfallend führte der Weg zum Lauf der grossen Schliere und zurück zum Parkplatz.

 

Abgerundet wurde der Abend mit einem feinen Fondue im Rest. Langis. Gegen 22.30 Uhr machten wir uns dann individuell auf den Rückweg ins Tal. Es war ein grandioser Anlass, herzlichen Dank an die Organisatoren.

Ruedi Niederberger